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27.
05.
13
von Josef Spritzendorfer
Seit Anfang Mai liegt die neue, überarbeitete Version des Leitfadens "Nachhaltiges Bauen 2013" (Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung) vor.

Bereits die Anlage A1  widmet sich ausführlich dem Thema "Wohngesundheit" und gibt sich nicht mit Forderungen nach  Obergrenzen generell für Schadstofffemissionen  (Summenwerte) zufrieden, sondern listet dezidiert eine Reihe von "empfohlenen" Einzelstoffgrenzwerten  in Gebäuden auf. Im Leitfaden wird dazu gefordert:
 
"Zur Sicherstellung der Raumluftqualität sind für die zur Ausführung kommenden Bauprodukte geeignete Nachweise zum Emissionsverhalten mit Angebotsabgabe beizubringen." (Seite 78 des Berichtes)
 
Damit können sich künftig Baustoffe mit umfassenden Schadstoffprüfberichten (z.B. von "natureplus") hervorragend von all jenen Bauprodukten abheben, die bisher bestenfalls mit der Einhaltung von "selbstdefinierten" Emissions- Summen- Höchstwerten industrieinitiierter "Gütezeichen", aber nicht mit den eigentlichen Informationen  (Einzelstoff - Emissionsberichte) geworben haben.
 
Nur damit ist es nämlich Planer möglich, auch die Einhaltung der Einzelhöchstwerte in der diesbezüglichen Summenbewertung sämtlicher eingesetzter Materialien zu "kalkulieren".
 
 

Joachim - baubiologie-regional.de 13.06.2013 19:07
Liebes Pavatex-Team: bitte den Leitfaden erst lesen und dann dafür werben. Ich weiß nicht, wofür er gut sein soll.
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