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Schlichte Einfamilienhäuser in Holzrahmenbauweise mit PAVATEX Holzfaserdämmstoffen

Die Büsser Hausbau AG aus Rapperswil-Jona setzt seit vielen Jahren auf Produkte von PAVATEX. So auch beim Bau von vier Einfamilienhäusern im zürcherischen Wetzikon: Sowohl bei den Wand- als auch bei den Dachelementen kamen Holzfaserdämmstoffe von PAVATEX zum Einsatz.

Das Quartier Leisihalden in Wetzikon im Zürcher Oberland gehört zu den gefragtesten Wohnlagen der Gemeinde. Der gegen Südwesten geneigte Hang bietet Ausblicke übers Zürcher Oberland bis hin zum Pfannenstiel. Mitten im Quartier wurden im Sommer 2018 vier moderne Einfamilienhäuser erstellt. Deren Architektur nimmt zwar die Form des Giebeldachs auf, interpretiert sie aber zeitgemäss: Die Dächer gehen ohne Vorsprünge direkt in die Fassade über. Die Häuser wirken so schlicht und fast monolithisch. Dieser Eindruck wird durch den weissen Verputz noch unterstrichen. Im Innern verfügt jedes Haus über 150 Quadratmeter Wohnfläche, verteilt auf drei Geschosse. Ebenerdig befinden sich das grosse Wohn/-Esszimmer sowie die Küche und ein Gäste-WC, in den beiden Stockwerken darüber die fünf Schlaf- sowie zwei Badezimmer.

Einfacher Wandaufbau

Die weiss verputzten Fassaden lassen auf den ersten Blick eine massive Bauweise vermuten. Doch die Häuser bestehen mit Ausnahme des Kellers und dreier Wände im Erdgeschoss aus einer vorgefertigten Holzrahmenkonstruktion. Für jedes Haus erstellte die Holzbaufirma Büsser Hausbau AG aus Rapperswil-Jona 68 Elemente. Bei der Konstruktion der vier Häuser wurde bei Dächern und Aussenwänden auf Schweizer Holzfaserdämmplatten von PAVATEX gesetzt. Nicht ohne Grund: «Neben der Qualität überzeugt insbesondere der rasche und professionelle Kundenservice», sagt Marco Gemperle, Techniker Holzbau und Projektleiter bei Büsser Hausbau. Bei den äusseren Wänden wählte die Firma Büsser einen kostengünstigen Aufbau, der sich aber in früheren Projekten perfekt bewährt hat.

Die Konstruktion kommt ohne Dampfbremsbahn sowie ohne eine Installationsschicht für Leitungen aus. Jedes der Aussenwandelemente besteht aus nur drei Schichten: Einer äusseren Verkleidung mit 60 Millimeter dicken verputzbaren DIFFUTHERM Holzfaserplatten, einem 220 Millimeter dicken Holzrahmen als Tragkonstruktion (mit Isofloc-Einblasdämmung) und einer inneren Schicht mit einer 18 Millimeter dicken Fermacellplatte. Das DIFFUTHERM Dämmelement übernimmt dabei drei Funktionen: Es schützt vor der Witterung, dient direkt als Träger für den Fassadenputz und bildet einen Teil der Dämmschicht. Auch die Fermacellplatte hat mehrere Aufgaben: Sie steift das Element aus und dient als Träger für den inneren Wandputz sowie als Dampfbremse. «Damit diese Konstruktion funktioniert, muss bei der Abdichtung sehr sorgfältig gearbeitet werden», sagt Fachmann Gemperle. Das Augenmerk richtet sich dabei insbesondere auf Elementstösse, Fensteranschlüsse und in der Aussenwand eingelassene Elektroinstallationen. Für dichte Stösse sorgt einerseits die Überlappung der Wandverkleidungen, andererseits ein spezieller Leim, der bei der Montage vor Ort aufgebracht wird.

Um die Dichtigkeit der Luftdichtigkeitsschicht sicher zu stellen, montierten die Zimmerleute die Fensterrahmen und Elektroinstallationen direkt im Werk und dichteten sie vor der Befestigung der äusseren DIFFUTHERM Platte sowie dem Einbringen der Isofloc-Dämmung mit speziellen Klebebändern gegen die Isolationsschicht hin ab. Zusätzlich wurde die Dämmung durch Löcher im oberen Querbalken der Elemente eingeblasen und nicht durch Öffnungen in der Fermacellplatte – so konnten eventuelle Verletzungen der Luftdichtigkeitsschicht vermieden werden. « Bei einem anderen Objekt mit derselben Bauweise haben Blower-Door-Tests gezeigt, dass die Anforderungen an die Dichtigkeit mit unserer Konstruktion erfüllt werden», sagt Projektleiter Marco Gemperle. Diese Luftdichtheits-Messungen werden im Rahmen des Dienstleistungsprogrammes auch von PAVATEX angeboten und durchgeführt.

Vier Wochen pro Haus

Für den Aufbau der Dachelemente wählte die Büsser Hausbau AG eine klassische Bauweise mit nur teilweiser Vorfertigung: Die Sparren und die als Unterdach eingesetzten 60 Millimeter dicken diffusionsoffenen ISOROOF Dämmplatten von PAVATEX wurden mit der Konter- und Ziegellattung im Werk miteinander verbunden und auf der Baustelle versetzt. Bauseits erfolgte dann die Montage einer Dampfbremsfolie, gefolgt von einer Schicht aus Gipskartonplatten sowie das Füllen der Hohlräume mit Isofloc. Die aufgrund des höheren Dampfdrucks im Dachbereich notwendige Dampfbremse wurde anschliessend mit den Wandelementen dicht verbunden. Ebenfalls bauseits erfolgte die Montage des Daches.

Pro Haus dauerte die Produktion aller Elemente rund vier Wochen. Das Aufrichten auf der Baustelle benötigte hingegen weniger als einen Tag. «Nach dem Ergänzen der Geschossübergänge hatten wir dank den PAVATEX Holzfaserplatten bereits eine komplett wetterfeste Aussenhülle», sagt Gemperle von Büsser Hausbau. Direkt nach dem Aufrichten und letzten Anpassungsarbeiten an der Aussenhaut erfolgte die Abnahme der DIFFUTHERM- und ISOROOF-Schichten durch den Anwendungs-techniker von PAVATEX. Danach konnte der Gipser den Verputz aufbringen, der den Häusern zusammen mit dem vorsprunglosen Giebeldach ihre charakteristische Optik gibt. 

Schlichte Einfamilienhäuser in Holzrahmenbauweise mit PAVATEX Holzfaserdämmstoffen

Die Büsser Hausbau AG aus Rapperswil-Jona setzt seit vielen Jahren auf Produkte von PAVATEX. So auch beim Bau von vier Einfamilienhäusern im zürcherischen Wetzikon: Sowohl bei den Wand- als auch bei den Dachelementen kamen Holzfaserdämmstoffe von PAVATEX zum Einsatz.

Das Quartier Leisihalden in Wetzikon im Zürcher Oberland gehört zu den gefragtesten Wohnlagen der Gemeinde. Der gegen Südwesten geneigte Hang bietet Ausblicke übers Zürcher Oberland bis hin zum Pfannenstiel. Mitten im Quartier wurden im Sommer 2018 vier moderne Einfamilienhäuser erstellt. Deren Architektur nimmt zwar die Form des Giebeldachs auf, interpretiert sie aber zeitgemäss: Die Dächer gehen ohne Vorsprünge direkt in die Fassade über. Die Häuser wirken so schlicht und fast monolithisch. Dieser Eindruck wird durch den weissen Verputz noch unterstrichen. Im Innern verfügt jedes Haus über 150 Quadratmeter Wohnfläche, verteilt auf drei Geschosse. Ebenerdig befinden sich das grosse Wohn/-Esszimmer sowie die Küche und ein Gäste-WC, in den beiden Stockwerken darüber die fünf Schlaf- sowie zwei Badezimmer.

Einfacher Wandaufbau

Die weiss verputzten Fassaden lassen auf den ersten Blick eine massive Bauweise vermuten. Doch die Häuser bestehen mit Ausnahme des Kellers und dreier Wände im Erdgeschoss aus einer vorgefertigten Holzrahmenkonstruktion. Für jedes Haus erstellte die Holzbaufirma Büsser Hausbau AG aus Rapperswil-Jona 68 Elemente. Bei der Konstruktion der vier Häuser wurde bei Dächern und Aussenwänden auf Schweizer Holzfaserdämmplatten von PAVATEX gesetzt. Nicht ohne Grund: «Neben der Qualität überzeugt insbesondere der rasche und professionelle Kundenservice», sagt Marco Gemperle, Techniker Holzbau und Projektleiter bei Büsser Hausbau. Bei den äusseren Wänden wählte die Firma Büsser einen kostengünstigen Aufbau, der sich aber in früheren Projekten perfekt bewährt hat.

Die Konstruktion kommt ohne Dampfbremsbahn sowie ohne eine Installationsschicht für Leitungen aus. Jedes der Aussenwandelemente besteht aus nur drei Schichten: Einer äusseren Verkleidung mit 60 Millimeter dicken verputzbaren DIFFUTHERM Holzfaserplatten, einem 220 Millimeter dicken Holzrahmen als Tragkonstruktion (mit Isofloc-Einblasdämmung) und einer inneren Schicht mit einer 18 Millimeter dicken Fermacellplatte. Das DIFFUTHERM Dämmelement übernimmt dabei drei Funktionen: Es schützt vor der Witterung, dient direkt als Träger für den Fassadenputz und bildet einen Teil der Dämmschicht. Auch die Fermacellplatte hat mehrere Aufgaben: Sie steift das Element aus und dient als Träger für den inneren Wandputz sowie als Dampfbremse. «Damit diese Konstruktion funktioniert, muss bei der Abdichtung sehr sorgfältig gearbeitet werden», sagt Fachmann Gemperle. Das Augenmerk richtet sich dabei insbesondere auf Elementstösse, Fensteranschlüsse und in der Aussenwand eingelassene Elektroinstallationen. Für dichte Stösse sorgt einerseits die Überlappung der Wandverkleidungen, andererseits ein spezieller Leim, der bei der Montage vor Ort aufgebracht wird.

Um die Dichtigkeit der Luftdichtigkeitsschicht sicher zu stellen, montierten die Zimmerleute die Fensterrahmen und Elektroinstallationen direkt im Werk und dichteten sie vor der Befestigung der äusseren DIFFUTHERM Platte sowie dem Einbringen der Isofloc-Dämmung mit speziellen Klebebändern gegen die Isolationsschicht hin ab. Zusätzlich wurde die Dämmung durch Löcher im oberen Querbalken der Elemente eingeblasen und nicht durch Öffnungen in der Fermacellplatte – so konnten eventuelle Verletzungen der Luftdichtigkeitsschicht vermieden werden. « Bei einem anderen Objekt mit derselben Bauweise haben Blower-Door-Tests gezeigt, dass die Anforderungen an die Dichtigkeit mit unserer Konstruktion erfüllt werden», sagt Projektleiter Marco Gemperle. Diese Luftdichtheits-Messungen werden im Rahmen des Dienstleistungsprogrammes auch von PAVATEX angeboten und durchgeführt.

Vier Wochen pro Haus

Für den Aufbau der Dachelemente wählte die Büsser Hausbau AG eine klassische Bauweise mit nur teilweiser Vorfertigung: Die Sparren und die als Unterdach eingesetzten 60 Millimeter dicken diffusionsoffenen ISOROOF Dämmplatten von PAVATEX wurden mit der Konter- und Ziegellattung im Werk miteinander verbunden und auf der Baustelle versetzt. Bauseits erfolgte dann die Montage einer Dampfbremsfolie, gefolgt von einer Schicht aus Gipskartonplatten sowie das Füllen der Hohlräume mit Isofloc. Die aufgrund des höheren Dampfdrucks im Dachbereich notwendige Dampfbremse wurde anschliessend mit den Wandelementen dicht verbunden. Ebenfalls bauseits erfolgte die Montage des Daches.

Pro Haus dauerte die Produktion aller Elemente rund vier Wochen. Das Aufrichten auf der Baustelle benötigte hingegen weniger als einen Tag. «Nach dem Ergänzen der Geschossübergänge hatten wir dank den PAVATEX Holzfaserplatten bereits eine komplett wetterfeste Aussenhülle», sagt Gemperle von Büsser Hausbau. Direkt nach dem Aufrichten und letzten Anpassungsarbeiten an der Aussenhaut erfolgte die Abnahme der DIFFUTHERM- und ISOROOF-Schichten durch den Anwendungs-techniker von PAVATEX. Danach konnte der Gipser den Verputz aufbringen, der den Häusern zusammen mit dem vorsprunglosen Giebeldach ihre charakteristische Optik gibt. 

Kontakt

PAVATEX SA 

Rte de la Pisciculture 37 
CH-1701 Fribourg 

Telefon: +41 (0)26 426 31 11 
Telefax: +41 (0)26 426 32 00


 
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