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25.11.2014

Dialog mit der Angestelltenvertretung beendet – Betroffene bevorzugen Geldleistungen statt aktiver Unterstützung bei Jobsuche

Die Gespräche unter Leitung des Staats Freiburg sind heute Montag zu Ende gegangen. PAVATEX hat im Dialog mit der Angestelltenvertretung die von Anfang an in Aussicht gestellten sozialen Begleitmassnahmen konkretisiert und in verschiedenen Punkten unter Berücksichtigung der Wünsche der Angestelltenvertretung ergänzt.

PAVATEX sah umfassende soziale Begleitmassnahmen vor, um den von der Werkschliessung in Freiburg betroffenen Mitarbeitern rasch eine berufliche Neuorientierung zu ermöglichen. Wie bereits am 22. Oktober zu Beginn der Konsultationsphase mitgeteilt, wären Massnahmen im Zentrum gestanden, die den 47 leider betroffenen Mitarbeitern helfen sollten, schnell eine neue Arbeitsstelle zu finden. Diese Massnahmen waren unter Beizug von externen Spezialisten während der letzten Woche bereits gestartet worden – die Mitarbeiter nahmen an diesen Massnahmen aktiv teil. Zur Überraschung von PAVATEX sieht das betroffene Personal in Freiburg nun aber vor, auf diese Begleitmassnahmen zu verzichten und stattdessen die dafür vorgesehenen Geldbeträge an die betroffenen Mitarbeiter zu verteilen. Damit wird auf das Jobcenter und die aktive Unterstützung bei der Stellensuche verzichtet.

Freiwillige Massnahmen für betroffene Mitarbeiter

Unabhängig davon bietet PAVATEX die anderen Begleitmassnahmen weiter an:

  • Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze am Standort Freiburg
  • Offene Stellen in Cham und Golbey werden zuerst Mitarbeitern aus Freiburg angeboten
  • Alle betroffenen Mitarbeiter können sich für eine Stelle in Cham oder Golbey bewerben
  • Die Betroffenen sind nach Erhalt der Kündigung und Arbeitsschluss so rasch wie möglich bezahlt freigestellt, damit die Zeit für die Arbeitsplatzsuche verwendet werden kann
  • Gleichbehandlung: Allen Mitarbeitern wird mit einer Frist von drei Monaten gekündigt
  • Frühpensionierungen mit Hilfe des Wohlfahrtsfonds werden wo machbar und gewünscht ermöglicht
  • Finanzielle Hilfestellung an die Mitarbeiter: Der hierfür vorgesehene Betrag wird um das für Jobcenter und aktive Unterstützung bei der Stellensuche vorgesehene Geld erhöht. Dieser Betrag wird an jene Mitarbeiter verteilt, die per Ende März 2015 keine Stelle gefunden haben werden.

Rohplattenproduktion eingestellt

Letzten Freitag hatte PAVATEX die Rohplattenproduktion im Werk Freiburg endgültig eingestellt. Um 03.25 Uhr lief die letzte Holzfaserplatte der Fabrik, die seit 1949 produzierte, aus der Rohplattenfertigung. Die Endfertigung wird noch bis zum Jahresende betrieben. An den anderen PAVATEX-Standorten Cham (ZG) und Golbey (Frankreich) wird weiterproduziert.

PAVATEX dankt Staatsrat Beat Vonlanthen und seinen Mitarbeitern für ihre vermittelnde Rolle in diesen Gesprächen.

 

 

Dialog mit der Angestelltenvertretung beendet – Betroffene bevorzugen Geldleistungen statt aktiver Unterstützung bei Jobsuche

Die Gespräche unter Leitung des Staats Freiburg sind heute Montag zu Ende gegangen. PAVATEX hat im Dialog mit der Angestelltenvertretung die von Anfang an in Aussicht gestellten sozialen Begleitmassnahmen konkretisiert und in verschiedenen Punkten unter Berücksichtigung der Wünsche der Angestelltenvertretung ergänzt.

PAVATEX sah umfassende soziale Begleitmassnahmen vor, um den von der Werkschliessung in Freiburg betroffenen Mitarbeitern rasch eine berufliche Neuorientierung zu ermöglichen. Wie bereits am 22. Oktober zu Beginn der Konsultationsphase mitgeteilt, wären Massnahmen im Zentrum gestanden, die den 47 leider betroffenen Mitarbeitern helfen sollten, schnell eine neue Arbeitsstelle zu finden. Diese Massnahmen waren unter Beizug von externen Spezialisten während der letzten Woche bereits gestartet worden – die Mitarbeiter nahmen an diesen Massnahmen aktiv teil. Zur Überraschung von PAVATEX sieht das betroffene Personal in Freiburg nun aber vor, auf diese Begleitmassnahmen zu verzichten und stattdessen die dafür vorgesehenen Geldbeträge an die betroffenen Mitarbeiter zu verteilen. Damit wird auf das Jobcenter und die aktive Unterstützung bei der Stellensuche verzichtet.

Freiwillige Massnahmen für betroffene Mitarbeiter

Unabhängig davon bietet PAVATEX die anderen Begleitmassnahmen weiter an:

  • Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze am Standort Freiburg
  • Offene Stellen in Cham und Golbey werden zuerst Mitarbeitern aus Freiburg angeboten
  • Alle betroffenen Mitarbeiter können sich für eine Stelle in Cham oder Golbey bewerben
  • Die Betroffenen sind nach Erhalt der Kündigung und Arbeitsschluss so rasch wie möglich bezahlt freigestellt, damit die Zeit für die Arbeitsplatzsuche verwendet werden kann
  • Gleichbehandlung: Allen Mitarbeitern wird mit einer Frist von drei Monaten gekündigt
  • Frühpensionierungen mit Hilfe des Wohlfahrtsfonds werden wo machbar und gewünscht ermöglicht
  • Finanzielle Hilfestellung an die Mitarbeiter: Der hierfür vorgesehene Betrag wird um das für Jobcenter und aktive Unterstützung bei der Stellensuche vorgesehene Geld erhöht. Dieser Betrag wird an jene Mitarbeiter verteilt, die per Ende März 2015 keine Stelle gefunden haben werden.

Rohplattenproduktion eingestellt

Letzten Freitag hatte PAVATEX die Rohplattenproduktion im Werk Freiburg endgültig eingestellt. Um 03.25 Uhr lief die letzte Holzfaserplatte der Fabrik, die seit 1949 produzierte, aus der Rohplattenfertigung. Die Endfertigung wird noch bis zum Jahresende betrieben. An den anderen PAVATEX-Standorten Cham (ZG) und Golbey (Frankreich) wird weiterproduziert.

PAVATEX dankt Staatsrat Beat Vonlanthen und seinen Mitarbeitern für ihre vermittelnde Rolle in diesen Gesprächen.

 

 

25.11.2014

Kontakt

PAVATEX SA 

Rte de la Pisciculture 37 
CH-1701 Fribourg 

Telefon: +41 (0)26 426 31 11 
Telefax: +41 (0)26 426 32 00


 
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