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22.10.2014

Botschaft des CEO zur geplanten Werkschliessung in Fribourg

Mit grossem Bedauern vor allem für die betroffenen Arbeitnehmer fällte der Verwaltungsrat der PAVATEX-Gruppe am 20. Oktober den Entscheid zur Einleitung der Konsultationsphase zur Schliessung des Werkes Fribourg.

Der Schritt ist unausweichlich, weil im Markt Kosten- und Preisdruck bei konjunkturellen Abschwächungstendenzen anhalten.

Leider haben sich 2014 die prognostizierten Erholungen in Frankreich und Italien nicht eingestellt und wird die Baukonjunktur in der Schweiz und Deutschland schwächer. Auch setzt der starke Schweizer Franken unsere Schweizer Werke seit 2011 unter Druck.
Zur Entlastung von der Wechselkursproblematik haben wir 2013 unser französisches Werk in Golbey in Betrieb genommen. Dieses haben wir auf die Produktion grosser Serien von Massenprodukten spezialisiert. Gleichzeitig haben wir unsere Schweizer Werke auf wertschöpfungsstarke Spezialprodukte ausgerichtet.

Zukunftssichere Energieversorgung in Cham
Wir planen, die Schweizer Produktion am Standort Cham zusammenzufassen. Dieser Standort ist zentral gelegen, hat die nötige kritische Grösse und verfügt über eine zukunftssichere Energieversorgung. Im Rahmen eines grossen Abluftsanierungsprojekts realisieren wir aktuell in Cham mit der Gemeinde und anderen Partnern einen Wärmeverbund.

Werk Fribourg: Einstellung der Produktion bis Ende 2014
Unser Werk in Fribourg hingegen ist nicht ideal hinsichtlich Produktionskapazität und verfügt nicht über eine wettbewerbsfähige Energieversorgung. Die Herstellkosten sind in Cham – aufgrund hoher Automatisierung und trotz Schweizer Marktumfeld – und Golbey tief und wettbewerbsfähig, in Fribourg hingegen spürbar höher.

Mit Kurzarbeit in Cham im November und Dezember reagieren wir ausserdem auf die dort noch zu hohen Lagerbestände.

200 Arbeitsplätze gesichert
Mit der geplanten Konzentration der Produktion auf die beiden Standorte Cham und Golbey stabilisieren wir unser Unternehmen in wirtschaftlich herausfordernder Zeit nachhaltig. Der Schritt sichert 200 Arbeitsplätze und stärkt die Zukunft unseres traditionsreichen Unternehmens.

Wir werden auch in den nächsten Jahren in die Werke Cham und Golbey investieren. Damit bleiben wir für unsere Kundschaft die gewohnt verlässliche Partnerin als führende und innovative Anbieterin im Bereich der Holzfaserdämmstoffe für die Gebäudehülle. Wir bleiben an allen Standorten voll lieferfähig: Mit Ausnahme des Nischenprodukts Pavaroc wird weiterhin das ganze PAVATEX-Sortiment inklusive der Servicedienstleistungen und der Lagerinfrastruktur angeboten – auch in Fribourg.

PAVATEX bleibt in Fribourg
PAVATEX wird nicht aus Fribourg wegziehen. Der operative Hauptsitz mit den Funktionen Geschäftsleitung, Verkauf, Logistik, Auftragsbearbeitung, Administration, Beschaffung und Finanzen und damit rund 35 Arbeitsplätzen bleibt in Fribourg.
Fribourg ist für uns eine wichtige Drehscheibe – gerade weil wir in der Westschweiz und in romanischen Ländern eine starke Marktposition haben. Wir wollen auch die Lagerkapazität nutzen und unseren Handelskunden weiterhin die Möglichkeit der Selbstabholung anbieten.

Ich möchte nochmals unterstreichen, dass diese Entscheidung dem Verwaltungsrat und der Geschäftsleitung sehr schwergefallen ist, da wir stark mit dem Werk in Fribourg verbunden sind. Für die von der Werkschliessung betroffenen Mitarbeiter werden wir ein Jobcenter einrichten und in Härtefällen individuelle Hilfe anbieten.

Ihr,

Martin Brettenthaler
CEO / Delegierter des Verwaltungsrates

Botschaft des CEO zur geplanten Werkschliessung in Fribourg

Mit grossem Bedauern vor allem für die betroffenen Arbeitnehmer fällte der Verwaltungsrat der PAVATEX-Gruppe am 20. Oktober den Entscheid zur Einleitung der Konsultationsphase zur Schliessung des Werkes Fribourg.

Der Schritt ist unausweichlich, weil im Markt Kosten- und Preisdruck bei konjunkturellen Abschwächungstendenzen anhalten.

Leider haben sich 2014 die prognostizierten Erholungen in Frankreich und Italien nicht eingestellt und wird die Baukonjunktur in der Schweiz und Deutschland schwächer. Auch setzt der starke Schweizer Franken unsere Schweizer Werke seit 2011 unter Druck.
Zur Entlastung von der Wechselkursproblematik haben wir 2013 unser französisches Werk in Golbey in Betrieb genommen. Dieses haben wir auf die Produktion grosser Serien von Massenprodukten spezialisiert. Gleichzeitig haben wir unsere Schweizer Werke auf wertschöpfungsstarke Spezialprodukte ausgerichtet.

Zukunftssichere Energieversorgung in Cham
Wir planen, die Schweizer Produktion am Standort Cham zusammenzufassen. Dieser Standort ist zentral gelegen, hat die nötige kritische Grösse und verfügt über eine zukunftssichere Energieversorgung. Im Rahmen eines grossen Abluftsanierungsprojekts realisieren wir aktuell in Cham mit der Gemeinde und anderen Partnern einen Wärmeverbund.

Werk Fribourg: Einstellung der Produktion bis Ende 2014
Unser Werk in Fribourg hingegen ist nicht ideal hinsichtlich Produktionskapazität und verfügt nicht über eine wettbewerbsfähige Energieversorgung. Die Herstellkosten sind in Cham – aufgrund hoher Automatisierung und trotz Schweizer Marktumfeld – und Golbey tief und wettbewerbsfähig, in Fribourg hingegen spürbar höher.

Mit Kurzarbeit in Cham im November und Dezember reagieren wir ausserdem auf die dort noch zu hohen Lagerbestände.

200 Arbeitsplätze gesichert
Mit der geplanten Konzentration der Produktion auf die beiden Standorte Cham und Golbey stabilisieren wir unser Unternehmen in wirtschaftlich herausfordernder Zeit nachhaltig. Der Schritt sichert 200 Arbeitsplätze und stärkt die Zukunft unseres traditionsreichen Unternehmens.

Wir werden auch in den nächsten Jahren in die Werke Cham und Golbey investieren. Damit bleiben wir für unsere Kundschaft die gewohnt verlässliche Partnerin als führende und innovative Anbieterin im Bereich der Holzfaserdämmstoffe für die Gebäudehülle. Wir bleiben an allen Standorten voll lieferfähig: Mit Ausnahme des Nischenprodukts Pavaroc wird weiterhin das ganze PAVATEX-Sortiment inklusive der Servicedienstleistungen und der Lagerinfrastruktur angeboten – auch in Fribourg.

PAVATEX bleibt in Fribourg
PAVATEX wird nicht aus Fribourg wegziehen. Der operative Hauptsitz mit den Funktionen Geschäftsleitung, Verkauf, Logistik, Auftragsbearbeitung, Administration, Beschaffung und Finanzen und damit rund 35 Arbeitsplätzen bleibt in Fribourg.
Fribourg ist für uns eine wichtige Drehscheibe – gerade weil wir in der Westschweiz und in romanischen Ländern eine starke Marktposition haben. Wir wollen auch die Lagerkapazität nutzen und unseren Handelskunden weiterhin die Möglichkeit der Selbstabholung anbieten.

Ich möchte nochmals unterstreichen, dass diese Entscheidung dem Verwaltungsrat und der Geschäftsleitung sehr schwergefallen ist, da wir stark mit dem Werk in Fribourg verbunden sind. Für die von der Werkschliessung betroffenen Mitarbeiter werden wir ein Jobcenter einrichten und in Härtefällen individuelle Hilfe anbieten.

Ihr,

Martin Brettenthaler
CEO / Delegierter des Verwaltungsrates

22.10.2014

Kontakt

PAVATEX SA 

Rte de la Pisciculture 37 
CH-1701 Fribourg 

Telefon: +41 (0)26 426 31 11 
Telefax: +41 (0)26 426 32 00


 
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