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05.09.2008

Saubere Energie für aktiven Klimaschutz

PAVATEX setzt sich seit vielen Jahren mit zahlreichen Massnahmen aktiv für den Schutz von Umwelt und Klima ein. Im Vordergrund stehen dabei die Reduktion des Energiebedarfs, der Einsatz regenerativer Energieträger und die Minimierung jeglicher Umweltbelastungen. Ein Meilenstein des ökologischen Engagements von PAVATEX ist der neue Biomassekessel in Cham, der die Klimabilanz jährlich um rund 7.500 Tonnen CO2 verbessert.

Als Hersteller natürlicher und nachhaltiger Holzfaserdämmstoffe legt PAVATEX höchsten Wert auf ökologisch einwandfreie Rohstoffe und umweltgerechte Produktionsprozesse. Über die gesetzlichen Vorgaben hinaus erfüllt PAVATEX zusätzliche Umweltziele und engagiert sich schon lange aktiv für den Schutz von Klima und Umwelt. Das Umweltmanagement von PAVATEX wurde dieses Jahr nach der ISO-4001-Norm zertifiziert. Damit erfüllt das Unternehmen nachweislich die weltweit gültigen Kriterien für ein nachhaltiges und umweltbewusstes Management.
Bereits in den Achtzigerjahren realisierte PAVATEX an seinen Standorten in Cham und Fribourg geschlossene Wasserkreisläufe für seine Produktion, wodurch der Verbrauch von Frischwasser und die anfallende Abwassermenge deutlich gesenkt werden konnten. Ein weiterer Schwerpunkt der Umweltschutzaktivitäten von PAVATEX liegt in der Reduktion des Verbrauchs fossiler Energieträger und damit in der Verringerung des CO2-Ausstosses. Zu den entsprechenden Massnahmen zählten beispielsweise 1985 die Inbetriebnahme einer Holzstaubfeuerung im Werk Fribourg, 1989 die Umstellung von Schweröl auf Gas in Cham, 2001 die Umstellung von Schweröl auf Tier- und Knochenfett im Werk Fribourg oder 2005 die Beheizung des Bürogebäudes in Cham mit Prozessabwärme. Allein am Standort Cham konnte zwischen 2001 und 2005 der spezifische Energiebedarf um rund 40 Prozent gesenkt werden – eine vorbildliche Leistung, die weit über die Ziele aktueller Klimaschutzkonventionen hinausgeht.

Schweizer Premiere: Biomassekessel mit doppeltem Feuerungssystem

Ein ganz besonderer Meilenstein in den Klimaschutzaktivitäten von PAVATEX ist die kürzlich erfolgte Inbetriebnahme des neuen Biomassekessels am Standort Cham, welcher das Werk eigenständig mit Energie versorgt – eine innovative und wegweisende Premiere. „Erstmalig wurde in der Schweiz ein Biomassekessel in Betrieb genommen, welcher über einen Feuerungsraum mit zwei unterschiedlichen Feuerungsarten verfügt“, erklärt Herbert Christen, Direktor Produktion & Technik bei PAVATEX SA. „Die thermische Nutzung anfallender Holzreste gewährleistet eine eigenständige und bedarfsorientierte Dampfversorgung – wirtschaftlich und umweltfreundlich.“ Neben einer normalen Rostfeuerung, die Hackschnitzel und Holzfaserplattenausschuss verwertet, besitzt der Kessel auch eine sogenannte Staubmuffel. Sie befindet sich über der Rostfeuerung und ist in der Lage, effizient und ohne Verpuffungsgefahr den im Produktionsprozess anfallenden Holzstaub (Schleif-, Säge- und Profilierstaub) direkt in Staubform zu verbrennen.
Je nach Bedarf kann der Kessel mit jedem Brennstoff einzeln, aber auch in Kombination betrieben werden. Die Verbrennung des Holzstaubes erfolgt dynamisch und ermöglicht eine entsprechend schnelle Leistungsregulierung, die produktionsbedingte Schwankungen im Dampfbedarf problemlos ausgleicht.

Lohnende Investition

Beim neuen Biomassekessel am Standort Cham leistet die Rostfeuerung die Grundlast, während die Muffelfeuerung den variablen Leistungsbedarf abdeckt. „Mit dem Biomassekessel können wir unseren Gasverbrauch um 73 Prozent reduzieren“, so Herbert Christen. „Durch die Einsparung von jährlich rund 37.500 Megawattstunden Gas lässt sich der CO2-Ausstoss um knapp 7.500 Tonnen pro Jahr verringern.“ Damit übertrifft PAVATEX auch die mit dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) eingegangene Reduktionsverpflichtung bei Weitem. „Wir haben uns verpflichtet, unseren CO2-Ausstoss bis 2010 gegenüber dem Jahr 2001 auf 66 Prozent zu senken“, erklärt Herbert Christen. „Heute beträgt unser Ausstoss bereits nur noch 46 Prozent im Vergleich zu 2001 – trotz Mehrproduktion.“
Und PAVATEX arbeitet weiter intensiv daran, die CO2-Emissionen zu reduzieren. Das ist nicht nur ein wertvoller Beitrag für das Klima, sondern auch wirtschaftlich interessant. Mit der neuen Kesselanlage reduzieren sich die jährlichen Kosten für die Dampferzeugung um gut 20 Prozent. Angesichts stetig steigender Energiepreise ist der neue Biomassekessel eine Investition, die sich in mehrfacher Hinsicht auszahlt.

Projektumsetzung als Energiecontracting

Der Start des Projekts erfolgte im Frühjahr 2007, und schon im Oktober 2007 nahm der erste Teil der Kesselanlage erstmals seinen Betrieb auf – eine Rekordzeit, die auch durch die Projektabwicklung in Form eines Energiecontractings möglich wurde. Im Dezember 2006 wurde mit der Firma EASYTHERM AG ein Energieliefervertrag unterzeichnet, die Firma HÄLG AG wurde mit dem Design der Anlage, der Erstellung des gesamten Kesselhauses und dem anschliessenden Betrieb beauftragt. Mit beiden Firmen hat PAVATEX zwei zuverlässige Partner mit umfangreicher Erfahrung auf dem Gebiet des Contractings und der Abwicklung derartiger Energieprojekte gefunden. Das Ergebnis ist eine wegweisende, industrietaugliche Anlage, die nicht nur für die beteiligten Unternehmen, sondern auch für unser Klima ein echter Gewinn ist.

Saubere Energie für aktiven Klimaschutz

PAVATEX setzt sich seit vielen Jahren mit zahlreichen Massnahmen aktiv für den Schutz von Umwelt und Klima ein. Im Vordergrund stehen dabei die Reduktion des Energiebedarfs, der Einsatz regenerativer Energieträger und die Minimierung jeglicher Umweltbelastungen. Ein Meilenstein des ökologischen Engagements von PAVATEX ist der neue Biomassekessel in Cham, der die Klimabilanz jährlich um rund 7.500 Tonnen CO2 verbessert.

Als Hersteller natürlicher und nachhaltiger Holzfaserdämmstoffe legt PAVATEX höchsten Wert auf ökologisch einwandfreie Rohstoffe und umweltgerechte Produktionsprozesse. Über die gesetzlichen Vorgaben hinaus erfüllt PAVATEX zusätzliche Umweltziele und engagiert sich schon lange aktiv für den Schutz von Klima und Umwelt. Das Umweltmanagement von PAVATEX wurde dieses Jahr nach der ISO-4001-Norm zertifiziert. Damit erfüllt das Unternehmen nachweislich die weltweit gültigen Kriterien für ein nachhaltiges und umweltbewusstes Management.
Bereits in den Achtzigerjahren realisierte PAVATEX an seinen Standorten in Cham und Fribourg geschlossene Wasserkreisläufe für seine Produktion, wodurch der Verbrauch von Frischwasser und die anfallende Abwassermenge deutlich gesenkt werden konnten. Ein weiterer Schwerpunkt der Umweltschutzaktivitäten von PAVATEX liegt in der Reduktion des Verbrauchs fossiler Energieträger und damit in der Verringerung des CO2-Ausstosses. Zu den entsprechenden Massnahmen zählten beispielsweise 1985 die Inbetriebnahme einer Holzstaubfeuerung im Werk Fribourg, 1989 die Umstellung von Schweröl auf Gas in Cham, 2001 die Umstellung von Schweröl auf Tier- und Knochenfett im Werk Fribourg oder 2005 die Beheizung des Bürogebäudes in Cham mit Prozessabwärme. Allein am Standort Cham konnte zwischen 2001 und 2005 der spezifische Energiebedarf um rund 40 Prozent gesenkt werden – eine vorbildliche Leistung, die weit über die Ziele aktueller Klimaschutzkonventionen hinausgeht.

Schweizer Premiere: Biomassekessel mit doppeltem Feuerungssystem

Ein ganz besonderer Meilenstein in den Klimaschutzaktivitäten von PAVATEX ist die kürzlich erfolgte Inbetriebnahme des neuen Biomassekessels am Standort Cham, welcher das Werk eigenständig mit Energie versorgt – eine innovative und wegweisende Premiere. „Erstmalig wurde in der Schweiz ein Biomassekessel in Betrieb genommen, welcher über einen Feuerungsraum mit zwei unterschiedlichen Feuerungsarten verfügt“, erklärt Herbert Christen, Direktor Produktion & Technik bei PAVATEX SA. „Die thermische Nutzung anfallender Holzreste gewährleistet eine eigenständige und bedarfsorientierte Dampfversorgung – wirtschaftlich und umweltfreundlich.“ Neben einer normalen Rostfeuerung, die Hackschnitzel und Holzfaserplattenausschuss verwertet, besitzt der Kessel auch eine sogenannte Staubmuffel. Sie befindet sich über der Rostfeuerung und ist in der Lage, effizient und ohne Verpuffungsgefahr den im Produktionsprozess anfallenden Holzstaub (Schleif-, Säge- und Profilierstaub) direkt in Staubform zu verbrennen.
Je nach Bedarf kann der Kessel mit jedem Brennstoff einzeln, aber auch in Kombination betrieben werden. Die Verbrennung des Holzstaubes erfolgt dynamisch und ermöglicht eine entsprechend schnelle Leistungsregulierung, die produktionsbedingte Schwankungen im Dampfbedarf problemlos ausgleicht.

Lohnende Investition

Beim neuen Biomassekessel am Standort Cham leistet die Rostfeuerung die Grundlast, während die Muffelfeuerung den variablen Leistungsbedarf abdeckt. „Mit dem Biomassekessel können wir unseren Gasverbrauch um 73 Prozent reduzieren“, so Herbert Christen. „Durch die Einsparung von jährlich rund 37.500 Megawattstunden Gas lässt sich der CO2-Ausstoss um knapp 7.500 Tonnen pro Jahr verringern.“ Damit übertrifft PAVATEX auch die mit dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) eingegangene Reduktionsverpflichtung bei Weitem. „Wir haben uns verpflichtet, unseren CO2-Ausstoss bis 2010 gegenüber dem Jahr 2001 auf 66 Prozent zu senken“, erklärt Herbert Christen. „Heute beträgt unser Ausstoss bereits nur noch 46 Prozent im Vergleich zu 2001 – trotz Mehrproduktion.“
Und PAVATEX arbeitet weiter intensiv daran, die CO2-Emissionen zu reduzieren. Das ist nicht nur ein wertvoller Beitrag für das Klima, sondern auch wirtschaftlich interessant. Mit der neuen Kesselanlage reduzieren sich die jährlichen Kosten für die Dampferzeugung um gut 20 Prozent. Angesichts stetig steigender Energiepreise ist der neue Biomassekessel eine Investition, die sich in mehrfacher Hinsicht auszahlt.

Projektumsetzung als Energiecontracting

Der Start des Projekts erfolgte im Frühjahr 2007, und schon im Oktober 2007 nahm der erste Teil der Kesselanlage erstmals seinen Betrieb auf – eine Rekordzeit, die auch durch die Projektabwicklung in Form eines Energiecontractings möglich wurde. Im Dezember 2006 wurde mit der Firma EASYTHERM AG ein Energieliefervertrag unterzeichnet, die Firma HÄLG AG wurde mit dem Design der Anlage, der Erstellung des gesamten Kesselhauses und dem anschliessenden Betrieb beauftragt. Mit beiden Firmen hat PAVATEX zwei zuverlässige Partner mit umfangreicher Erfahrung auf dem Gebiet des Contractings und der Abwicklung derartiger Energieprojekte gefunden. Das Ergebnis ist eine wegweisende, industrietaugliche Anlage, die nicht nur für die beteiligten Unternehmen, sondern auch für unser Klima ein echter Gewinn ist.

05.09.2008

Kontakt

PAVATEX SA 

Rte de la Pisciculture 37 
CH-1701 Fribourg 

Telefon: +41 (0)26 426 31 11 
Telefax: +41 (0)26 426 32 00


 
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