News ⁄ Blog
04.
02.
13
von Martin Tobler

Einerseits ist darin erstmals die allgemeine Verpflichtung zur Luftdichtheitsprüfung eingeschlossen, und zwar unabhängig davon, ob Lüftungstechnik eingeplant ist und ob der Luftdichtheitsnachweis in der Energiebedarfsberechnung berücksichtigt wird.

Andererseits wird aber auch die Förderung von Dachdämmungen ermöglicht, wenn bei denkmalgeschützter oder besonders erhaltenswerter Bausubstanz die Dämmstoffdicke durch die vorhandene Sparrenhöhe begrenzt wird. Zu beachten ist allerdings, daß entsprechende Bestätigungen zum Nachweis als Baudenkmal oder als „besonders erhaltenswerte Bausubstanz“ zu erbringen sind.

Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) führt wie bereits berichtet zum 01.03.2013 Neuauflagen der Förderprogramme “Energieeffizient Bauen und Sanieren” ein.

Hier ein Auszug aus der Anlage zum KfW-Rundschreiben vom 18.12.2012:

 Änderungen in den Anlagen „Technische Mindestanforderungen“ zu den Programm-Merkblättern Energieeffizient Bauen und Sanieren (Programm-Nr.: 151/152, 153, 430) zum 01.03.2013:

 

  • Als erweiterter Regelungsbereich wird ergänzt, dass im Programm 151 für die Effizienzhäuser 70 und 55 sowie im Programm 153 für die Effizienzhäuser 70, 55 und 40 eine Luftdichtheitsprüfung verpflichtend durchzuführen ist.
  • Als erweiterter Regelungsbereich wird ergänzt, dass eine durch die Vorgaben des Denkmalschutzes oder durch die Anforderungen an besonders erhaltenswerte Bausubstanz nur begrenzt mögliche Wärmedämmung des Daches gefördert werden kann, wenn die höchstmögliche Dämmschichtdicke (bei einem Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit von 0,040 W/(m K)) eingebaut wird.

Die wichtigsten Informationen finden sich in diesem Merkblatt

Und alle technischen Anforderungen finden sich in dieser Anlage zum Merkblatt

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26.
01.
13
von Martin Tobler
Bis 2020 stehen jährlich weitere 300 Mio. Euro an Bundesmitteln zur Verfügung. Sanierer profitieren dabei sowohl von der Aufstockung in der Zuschuss-, als auch in der KreditvarianteDer Bund stellt über das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) für die Verbesserung der bestehenden Zuschussförderung ab sofort und bis 2020 jährlich zusätzliche Bundesmittel in Höhe von 300 Mio. Euro zur Verfügung. Das KfW-Programm Energieeffizient Sanieren wird noch attraktiver: Wer sein Haus oder seine Wohnung energetisch saniert, profitiert künftig von einer Aufstockung der Investitionszuschüsse. Insbesondere private Eigentümer profitieren von höheren Zuschussbeträgen. Die verbesserte Zuschussförderung kann ab sofort direkt bei der KfW beantragt werden. » Artikel öffnen
21.
01.
13
von Martin Tobler
Anlässlich der Bau 2013 präsentierte die Deutsche Gesellschaft Nachhaltiges Bauen (DGNB e.V.) im Rahmen einer Pressekonferenz den DGNB Navigator -mit der Aussage: “Volle Transparenz für Architekten und Planer”.Richtig und begrüßenswert ist, dass damit an Hand zahlreich eingestellter EPDs (Ökologische Produktdeklarationen) für eine Reihe von Produkten sehr umfassende und hervorragende Informationen bezüglich deren Umweltverträglichkeit (Rohstoffe/Energie/Entsorgung u.v.a.) abrufbar sind. Klar zu stellen ist aber auch, dass es sich dabei lediglich um “Deklarationen” handelt – und eine EPD auf keinen Fall eine “Bewertung” bzw. ein “Gütezeichen” darstellt. So gibt es EPDs auch für durchaus kritische Produkte (z.B. Polystyrolschaumprodukte mit Inhaltssstoffen die als besonders besorgniserregend eingestuft sind – z.B. das Flammschutzmittel HBCD und Produkte mit durchaus möglichen Styrolemissionen) und deren Einsatz in “wohngesundheitlich optimierten Gebäuden” mit den DGNB Aussagen “Gesund Wohnen – mit der DGNB auf der sicheren Seite” zu überdenken wäre. » Artikel öffnen

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