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09.
03.
16
von Michael Stadelmann
Die Aktivierung des Erneuerungspotenzials von Gebäuden stellt für zahlreiche Gemeinden im ländlichen Raum eine Herausforderung dar. Ortsbildgerechte bauliche Gebäude- und Siedlungserneuerung muss mit der Neukonzeption der Energieversorgung verbunden werden.

 

Viele ländliche Gemeinden stehen künftig vor der Herausforderung, Gebäude in Holz oder mit Holzfassaden zu erneuern und die Umstellung auf erneuerbare Energieversorgung vorzubereiten. Anhand des Fallbeispiels Rigi Kaltbad werden neue Vorgehensmodelle zur Sensibilisierung von Eigentümerschaften entwickelt und getestet.
Wie wird die Energieversorgung in 10 Jahren für den Ort aussehen? Diese Frage gilt es auf Siedlungsebene und für einzelne Gebäude zu bearbeiten. Die Antwort darauf ist aber untrennbar mit der Bauerneuerung der Gebäude und somit mit dem Ortsbild und der Ortsentwicklung verbunden.
Daher werden im Projekt «Holzbau + Erneuerbare Energien» Strategien und konkrete Massnahmen für Ortsbild-gerechte bauliche und energetische Erneuerungsmassnahmen und die Umstellung auf Erneuerbare Energieträger erarbeitet. Das Projekt setzt dabei auf ein neues Vorgehen: Die Hochschule Luzern arbeitet eng mit lokalen Kernteams, einem externen Fachteam aus Wirtschaft und Industrie, kantonalen Stellen, sowie der Gemeinde Weggis zusammen.
Ziel des neuen, dialogischen Vorgehensmodells «Holzbau + Erneuerbare Energien» ist es, die Eigentümerschaften zur Erneuerung ihrer Gebäudebestände und der Energieversorgung in Abstimmung mit einem übergeordneten Leitbild zu motivieren.
Die Eigentümerschaften erhalten Ideen, Impulse und konkrete Unterstützung für die baulich-technischen Fragestellungen unter Berücksichtigung gestalterischer Qualitäten.
Gemeinden im ländlichen Raum wird aufgezeigt, wie ein dialogisches Vorgehen durchgeführt werden kann, um Eigentümerschaften zu aktivieren und mobilisieren.

Kontakt und Projektleitung
Hochschule Luzern – Technik & Architektur, Kompetenzzentrum Typologie & Planung in Architektur (CCTP): https://www.hslu.ch/de-ch/hochschule-luzern/forschung/projekte/detail/?pid=3395
Dr. Ulrike Sturm: mailto:ulrike.sturmhslu.ch

ForschungspartnerInnen
Hochschule Luzern – Technik & Architektur, Zentrum für Integrale Gebäudetechnik (ZIG): https://www.hslu.ch/de-ch/technik-architektur/forschung/kompetenzzentren/zig/
Hochschule Luzern – Wirtschaft, Institut für Tourismuswirtschaft (ITW): https://www.hslu.ch/de-ch/wirtschaft/ueber-uns/institute/itw/
Hochschule Luzern – Soziale Arbeit, Institut für Soziokulturelle Entwicklung (ISE): https://www.hslu.ch/de-ch/soziale-arbeit/institute/soziokulturelle-entwicklung/
Centre de Recherches Energétiques et Municipales (CREM): http://www.crem.ch/

KooperationspartnerInnen
Gemeinde Weggis: http://www.gemeinde-weggis.ch/xml_1/internet/de/application/d551/f853.cfm
PIRMIN JUNG Ingenieure für Holzbau AG: http://www.pirminjung.ch/
Elektrizitätswerke Schwyz AG: http://www.ews.ch/
BISANG Holzbau AG: http://bisangag.ch/
Haupt AG Team Holzbauarchitektur: http://www.haupt-ag.ch/
BQ-Bauqualität AG: http://www.bq-bauqualitaet.ch/
Meyer Burger AG: http://www.meyerburger.ch/
Lignum – Holzwirtschaft Schweiz: http://www.lignum.ch/

Das Projekt wird mitfinanziert durch den Aktionsplan Holz des Bundesamtes für Umwelt BAFU und dem Programm Energie Schweiz des Bundesamtes für Energie BFE.

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Rte de la Pisciculture 37 
CH-1701 Fribourg 

Telefon: +41 (0)26 426 31 11 
Telefax: +41 (0)26 426 32 00


 
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